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12.06.2012 - 12.06.2012 | 19.30
Vorstandssitzung des Heimatvereins -
16.08.2012 - 17.08.2012 | 19.00
Kinderferienspass in Hagedorn
wissensenswert
sehenswert
serviceauswahl
| "Junge Hoteliers bauen für neue Gäste - Heimatverein Hagedorn praktiziert aktiven Insektenschutz" |
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25. April 2009 Pressebericht Neue Wesfälische: "Wir müssen uns beeilen, unsere Gäste stehen schon vor der Tür", machten die 16 jungen Nachwuchshoteliers mächtig Druck. Mit Bohrmaschinen, Akkuschraubern, Kreissägen und Hämmern ausgerüstet standen sie am vergangenen Sonnabend auf dem Lips Hof in Hagedorn, um unter Anleitung von Mitgliedern des örtlichen Heimatvereins Wohnungen für Nutzinsekten zu bauen.
Angefangen hatte der Bau der Insektenhotels mit einer Einführung des stellvertretenden Heimatvereinsvorsitzenden Reinhard Otte. Am Mauerwerk des Dorfgemeinschaftshauses erläuterte er den jungen Natur- und Heimatfreunden den Unterschied zwischen den offenen Fugen eines alten Mauerwerks und den für Insekten undurchdringlichen Fugen der neuen Backsteinmauern. Damit die kleinen Nützlinge nicht ohne Wohn- und Brutstätte bleiben, sollen sie nun in 16 Hausgärten in Hagedorn, Kariensiek und Ruensiek geeignete Hotelzimmer finden. Natürlich machen die Menschen das nicht ohne Eigennutz, denn die im Hotel einziehenden Bewohner vertilgen Schädlinge und zahlen mit dieser Arbeit ihre Miete. Den 16, in Hagedorn von acht Erwachsenen angeleiteten Kindern ist das Prinzip von "leben und leben lassen" beim Bau der Insektenhotels ganz deutlich geworden. Sie wissen, dass Schädlinge zu bekämpfen auf natürliche Wiese besser ist, als mit der Giftspritze durch den Garten zu laufen. In den nächsten Wochen wollen sie deshalb genau beobachten, welche Gäste sich bei ihnen einnisten. Erwartet werden unter anderem Mauerbienen, Löcherbienen, Mörtelwespen und Töpfer-Grabwespen. Vor wenigen Wochen waren die jungen Umweltschützer als Landschaftsreiniger unterwegs. "Damit sie die Umgebung noch besser kennen lernen, sammelten die Hagedorner in Kariensiek, die Kariensieker in Ruensiek und die Ruensieker in Hagedorn den Wohlstandsmüll auf", berichtet Reinhard Otte über ein System, das auch andernorts Schule machen könnte. |


