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12.06.2012 - 12.06.2012 | 19.30
Vorstandssitzung des Heimatvereins -
16.08.2012 - 17.08.2012 | 19.00
Kinderferienspass in Hagedorn
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| "Mit Florett und Feuerross - Das Feuerwehrmuseum von Hagedorn hat eine neue Attraktion |
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2. August 2009 Pressebericht Neue Westfälische: „Nix war da mit Sirene und ab ging die Post“, sagt Hauptbrandmeister Karl-Heinz Brand, „wenn das Feuerhorn ging, musste erst mal angespannt werden.“ Was man vor einem halben Jahrhundert darunter zu verstehen hatte, das wollen die Hagedorner Blauröcke demnächst bei ihren Heimatfesten und öffentlichen Veranstaltungen vor ihrem Feuerwehrmuseum im Lips Hof nachstellen. Das betuliche Tuckern des feuerroten Porsche Diesel Traktors im Ohr, kann man sich gut vorstellen, wie lange es dauerte, bis der Löschanhänger angekuppelt und zum Einsatzort gezogen war. Im Ort selbst konnten so schon einige Minuten, bis zum Nachbarort schnell eine halbe Stunde vergehen. Damit sich der Feuerwehrchef bis zum Eintreffen der Spritze ein Bild vom Brandort machen konnte, fuhr er nicht selten mit dem Moped oder Motorrad voraus. „Blaue Overalls gab es vor 50 Jahren nur für den Wehrführer und seinen Stellvertreter“, erinnert sich der 82-jährige Karl Brand. Er ist der Vater des jetzigen Löschgruppenführers und war selbst 1953 bis 1987 Chef der Hagedorner Wehr. Der Spritzenanhänger mit dem amtlichen Kennzeichen HX 2007 ist schon von Beginn an im Besitz des Feuerwehrmuseums. Das „Feuerross“, wie Karl-Heinz Brand den in RAL 3000 lackierten Schlepper scherzhaft nennt, wird bei Bedarf bei Thorsten Wennrich angefordert. Er hat das gut gepflegte Stück von seinem Schwiegervater Alfons Mühlenhoff übernommen, und der hat es von seinem Vater Hubert. Gekauft wurde der Porsche Baujahr 1962 seinerzeit in Höxter. Heute bekommt er, ebenso wie seine 1 PS-Vorläufer, das Gnadenbrot. Die chromblitzende Kreidler Florett war in den 60ern des vorigen Jahrhunderts unter den Mopedfahrern heiß begehrt. Sie hatte einen sonoren Sound und machte für damalige Zeiten in der Schnapsglasklasse schon mächtig Druck. Steffen Brand, der in der Hagedorner Feuerwehrfamilie mit dem bezeichnenden Namen Brand die dritte Generation vertritt, hat das gute Stück von seinem Großonkel geerbt und mit ganz viel Liebe, Geduld und Hang zum Detail restauriert. „Zwei Winter habe ich da dran gesessen“, sagt der 17-jährige Azubi und ist zu Recht stolz auf seinen Oldtimer. Natürlich nutzt er das Moped auch bei schönem Wetter für Privatfahrten; weil er aber in Papas und Opas Fußstapfen tritt, stellt er „die Maschine“ dem Feuerwehrmuseum bei Bedarf für Ausstellungszwecke zur Verfügung. Für die NW klopfte Steffen seiner Kreidler einmal sanft über den original gepolsterten Sattel und lud Papa zu einem gemeinsamen „Ausritt“ nach alter Art ein. |


