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Nachdem feststand, dass es in Hagedorn ein Dorfgemeinschaftshaushaus geben soll, wurden die Planungen forciert. Die Arbeiten dauerten von Oktober bis Dezember 2001. Insgesamt haben wir im Ehrenamt 1456,5 Arbeitsstunden für unseren Lips Hof erbracht. Oktober: Die Baustelle musste hergerichtet werden. Dazu gehörte, dass alles aufgeräumt und vor allem gereinigt wurde. Im Außenbereich wurden Bäume und Sträucher gerodet, Maschinen zur Hilfe besorgt und die ersten Einsatzzeiten koordiniert. Zunächst waren unsere Arbeiten auf die beiden Dachdecker Firmen ausgerichtet, fast sämtliche Vorbereitungen konnten von uns übernommen werden, sodass die Arbeiten sehr zügig voran gingen. Vor dem Wintereinbruch war unsere Baustelle dann auch von oben wieder geschlossen.
November: Am 10. November haben wir mit dem Gießen der Fundamente begonnen. Am 13.11. wurde bereits Kies geschüttet und die erste Lage Stahlmatten gelegt, einen Tag später sogar schon die zweite und die Bindearbeiten wurden gefertigt. Am 15. November haben wir die neuen Säulen gesetzt, sodass am 17. November der Beton im großen Raum des Gemeinschaftshauses gegossen werden konnte. Elf Personen haben in insgesamt 28,5 Stunden 31,5 qm Beton auf die Fläche verteilt. Trotz des teilweise schlechten Wetters haben die „Harten“ zur Strasse hin am Gesimse gemauert, sodass es einen schönen Abschluss am Dach gibt. Am 29. November wurde bereits der Beton auf der Museumsseite eingebracht. 10 qm waren in 1 1/4 Stunden verarbeitet, und das mit 10 „Mann“.
Dezember: Am 6. Dezember wurde mit dem Mauern begonnen, Lehrrohre für verschiedene Versorgungen des Gebäudes wurden zurechtgerückt. Sämtliche bestehende Wände wurden aufwendig verkieselt. Dazu haben wir uns eine große Bohrmaschine geliehen, denn im Abstand von 18 cm wurde ringsherum Loch an Loch von je circa 30 cm Tiefe gebohrt und anschließend mit Spezialmasse zur Dichtigkeit verpresst.
Parallel zu allen Arbeiten wurden stets Vorbereitungen für Fachfirmen durchgeführt. Alle Fenster sind neu nachgemauert und mit Anschlägen gearbeitet worden. Jede Menge Bohrarbeiten sind auch hierbei gemacht worden, denn wir wollten nicht alles schlagen und dabei die Mauern zu sehr beschädigen. Sämtliche Tür- und Fensterstürze sind von uns gefertigt worden.
Die meisten Entscheidungen sind gemeinsam in Gesprächen getroffen worden, wobei uns die Architekten vom Planungsbüro Müller, Meier & Partner Planungs- u. Ingenieurgesellschaft mbH aus Steinheim bei Fragen stets hilfreich zur Seite standen.
Bis zum 22. Dezember haben wir auch im Feuerwehrmuseum die Außenwand zugemauert, denn wir hatten ja vor, dort Sylvester zu feiern. Am 27. Dezember sind dann die letzten Arbeiten erledigt worden und wir konnten bei sehr niedrigen Außentemperaturen in einem gut geheizten Raum die Jahreswende feiern.
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